Was tun mit dem Web 2.0?

28.01.2007 1 Comment
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Das Web 2.0 Branding ChaosAuf den ersten Blick ist das, was wir nun die "Web 2.0" ("zwonull" , "web++" o.ä.)-Ära nennen nur eine große Sammlung von Diensten und Techniken, die nicht wirklich auf Anhieb den sozialen Gedanken, den sie angeblich transportieren, rüberbringen. Grundsätzlich stellen sie ja aber auch nur eine Art Medientechnik dar, deren Nutzung erst wirklich transportiert, was das Zwonull-Feeling ausmacht.

Letztendlich besteht das Web++ aus Empfehlungen. Egal, ob man bei digg.com mit seinem "digg" zeigt, dass eine Nachricht erwähnenswert ist, oder aber bei del.icio.us einen Link bookmarkt, beides sind implizite Empfehlungen an den Rest der Jünger++, dieses oder jenes doch mal zu probieren. Und wenn man es recht überlegt, dass basieren auch die erfolgreichen Web 1.0 Seiten genau auf diesen Empfehlungen...

Google zum Beispiel tut nicht viel mehr als die Links von anderen Seiten als Empfehlung aufzufassen und diese zu seinem Pagerank zusammenzufassen. Amazon wiederum wertet Käufe von anderen Kunden als Empfehlung bzw. nutzt die bereits getätigten Verkäufe, um Dinge empfehlen zu können.

Dieser Gedanke ist alles andere als neu, vielmehr wurde er in einem Flashfilm von Robin Sloan und Matt Thompson geäußert, in dem in einer Art Museumvideo die noch kommende Mediengeschichte im Rückblick gezeigt wird. Diesen Film gibt es hier auf deutsch in hoher Qualität, oder jetzt hier direkt.

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