Es gab in den letzten beiden Tage drei echt erwähnenswerte Releases von Softwarestücken. Zum einen, und das ist schnell erledigt gibt es den Bildbetrachter Xee endlich in einer neuen Version als Universal Binary. Xee ist Freeware und ziemlich schnell. Leider bietet es keinen "Thumbnail"-View ist aber durch das Zusammenspiel mit dem Finder ziemlich gut einzusetzen.
Die beiden anderen erwähnenswerten neuen Releases sind die JavaScript-Bibliothek mootools und das Webseiten-Statistiktool Mint. Nachdem ich mich schon lange als Fan von mootools bezeichnen darf, habe ich mich mit Version 2.0 jetzt endgültig dazu hinreißen lassen, die 30$ für Mint aufzubringen. Die Ergebnisse sind einfach um ein Vielfaches besser als zum Beispiel die von Google Analytics.
Es gibt einige Menschen, die bzgl. Web was drauf haben. Shaun Inman darf man ruhig zu den Genies zählen. Mit seinem Statistiktool für das Erfassen von Traffic auf Webseiten beeindruckt er dabei nicht nur grafisch sondern auch von den Funktionen. Innerhalb von wenigen Klicks installiert, läuft das PHP-Skript zusammen mit einem MySQL-Datenbank und wahlweise JS oder direkter PHP-Integration in den Code der Webseite.
Nachdem ich das Skript ca. 2 Std. laufen hatten konnte man bereits sehr viel genauere Ergebnisse bzgl. Suchanfragen und Referern ablesen, als z.B. beim Webalizer. Auch das Session-Tracking mach Mint mit Hilfe von "Pepper" genannten Erweiterungen wunderbar. Die 30$ (ca. 24€) lohnen sich auf jeden Fall.
Ziemlich lange basteln die Herrschaften bei mad4milk, einer italienischen Agentur, mittlerweile an ihren mootools. Eigentlich ist mootools nur einer der vielzähligen JS-Libraries für AJAX und Effekte, bietet allerdings durch seine einzigartige Komponentenstruktur eine Menge Vorteile bzgl. Größe und Übersichtlichkeit. Jeden Download von mootools kann man sich individuell zusammenstellen und nur die Funktionen in die Library aufnehmen, die man tatsächlich braucht.
Insbesondere aber ist mootools extrem durchdacht. Mit 2 Zeilen lassen sich zum Beispiel problemlos AJAX-Anfragen verschicken und die Ergebnisse auswerten. Auch die gesamte Architektur der Bibliothek ist bestechend. So werden Events zum Beispiel nicht mit "return false" abgebrochen, sondern lassen sich mit einer stop()-Methode anhalten. Wer sich interessiert, was man noch mit mootools machen kann, der wisse, dass dieses gesamte Blog mit mootools arbeitet.
Zu guter Letzt sei auch noch Xee mit einem Screenshot versehen. Xee hat insbesondere den Vorteil, dass Freeware ist und sich somit frei verwenden lässt. Das Interface ist bestechend simpel und das Flippen durch die Bilder geht extrem schnell. Es gibt andere freie Bildbetrachter wie zum Beispiel Phoenix Slides oder Pictureshow. Leider fehlt alle ein ordentlicher Browser- und Thumbnail-Modus, in dem sich die Bilder organisieren lassen. VitaminSee kommt dem ganzen schon noch am nächsten, aber leider bietet auch er nicht, was ein funktionierendes XnView tun könnte. Dieses wird aber leider schon länger nicht mehr für den Mac unterstützt.
Deshalb bleibt Xee als Kompromiss einfach mal so stehen. Für den schnellen Doppelklick ist es allemal besser als die "Vorschau"
Comments
02.02.2007
http://video.google.com/videoplay?docid=-70449010942275062&q=django
Falls du es noch nicht kanntest :o)
02.02.2007
02.02.2007
02.02.2007
Hab übrigens die urls.py geupdatet ;)! Keine 404s mehr.
02.02.2007
Aus PB in Bielefeld:
http://dsor.upb.de/~aroth/
http://www.it-blawg.de/
und du seit grade eben :o).
02.02.2007
Was treibt Dich denn um hier in PB? Auch Studieren? Was hast Du denn mit Web/Django zu tun?
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